USA Südwesten, 19-tägige barrierefreie Mietwagenrundreise

Beschreibung

Der Südwesten der USA, das ist faszinierende Natur, die sich in Flora und Fauna, in Landschaften, Formen und Farben so vielfältig wie nirgendwo sonst darstellt. Auf dieser 19-tägigen, barrierefreien Mietwagenrundreise erleben Sie einige der schönsten Nationalparks der USA und besuchen mit Los Angeles und San Francisco zwei der beliebtesten Städte.



USA barrierefrei

Ihre umfassenden Regelungen zur Förderung eines selbstbestimmten und gleichberechtigten Lebens von Menschen mit Behinderungen machen die USA zu einem idealen Reiseland. Die amerikanische Gesellschaft nimmt weltweit eine Vorreiterrolle ein, was die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Lebens angeht. Auch die Nationalparks im Südwesten der USA machen dabei keine Ausnahme, ein Großteil der Wege ist asphaltiert und Aussichtspunkte so eingerichtet, dass sie für Rollstuhlfahrer ohne Weiteres zugänglich sind. Ein Scout hat die Hotels und Sehenswürdigkeiten der Region auf Herz und Nieren geprüft, um sicherstellen zu können, dass Sie diese wunderschöne Reise bestmöglich genießen können.



Route

1. Tag: Anreise nach Los Angeles

2. Tag: Los Angeles

3. Tag: Los Angeles - Santa Barbara

4. Tag: Santa Barbara - Monterey

5. Tag: Monterey - San Francisco

6. Tag: San Francisco

7. Tag: San Francisco

8. Tag: San Francisco - El Portal

9. Tag: Yosemite Nationalpark

10. Tag: El Portal - Bakersfield

11. Tag: Bakersfield - Las Vegas

12. Tag: Las Vegas - Zion Nationalpark

13. Tag: Zion Nationalpark - Bryce Canyon

14. Tag: Bryce Canyon - Moab

15. Tag: Moab

16. Tag: Moab - Kayenta

17. Tag: Kayenta - Grand Canyon

18. Tag: Grand Canyon - Las Vegas

19. Tag: Abreise nach Deutschland



Individuell Reisen

Ob kürzer, länger oder mit anderen Besichtigungspunkten - gerne stellen wir Ihnen Ihre individuelle Wunschreise zusammen. Das gilt auch natürlich auch, wenn Sie in andere Regionen der USA reisen möchten. Übermitteln Sie uns Ihre Wünsche per Mail: info@bsk-reisen.org oder per Post für ein individuelles Angebot.



 





Reiseveranstalter: AHORN REISEN GmbH



 

Karte

Leistungen

- 18 Übernachtungen in überprüften barrierefreien Hotels (**-***) in Doppelzimmer mit Bad oder Dusche + WC (größtenteils ebenerdige Dusche)
- 18 Tage auf Handgas/-bremse (links oder rechts nach Verfügbarkeit) umgerüsteter Mietwagen der Kategorie Mittelklasse für Fahrer ab 25 Jahren
- Unbegrenzte Meilen
- Alle Steuern
- Flughafengebühr
- CDW (Vollkaskoversicherung) ohne Selbstbeteiligung
- LIS/LP (Zusatzhaftpflichtversicherung über zusätzlich 1 Mio. US-$)
- Umfangreiche Reiseunterlagen je Buchung: Informationspaket, Vouchermäppchen, Kofferanhänger

Nicht eingeschlossen:
Flug ab Deutschland, nicht genannte Mahlzeiten, Trinkgelder, Reiseversicherungen (Reisekranken-, Gepäck- und Reiserücktrittskostenversicherung), nicht erwähnte Ausflüge, Gepäckträgergebühren, Ausgaben des persönlichen Bedarfs.

Unterkunft, Ausstattung und Service

Reiseart: 3 Stars Individualreise

Reiseart

  • Mietwagenrundreisen
  • Urlaubsreisen

Preise

Termine
tägliche Anreise möglich, z.B.
22.05. - 09.06.2020 oder
18.09. - 06.10.2020

Preise pro Person in Euro

Im Doppelzimmer   2.440
Preise für weitere Termine auf Anfrage

Zusatzkosten

Einzelzimmer auf Anfrage
Flug auf Anfrage (Preis tagesaktuell)
Reiseversicherungen

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Reiseberichte

Bisher unbekannte Weiten
Mietwagenrundreise im Südwesten der USA

„Ich möchte gerne die USA bereisen.“ Was sich viele vornehmen, setzen nur wenige in die Tat um, allein wegen des schieren Ausmaßes dieses Landes. Wo anfangen, wo aufhören? Wie überwindet man die weiten Strecken eines Landes, wo man ohne fahrbaren Untersatz aufgeschmissen ist?
Als Antwort hierzu bietet die BSK-Reisen barrierefreie Mietwagenrundreisen im Südwesten der USA an. Warum nur der Südwesten? Dort spielt die Musik. Außerdem bietet dieser Teil der Vereinigten Staaten mehr als genug Programm.
Roland, der diese Reise mit seiner Frau unternommen hat, bestätigt dies im Interview. „Wir waren enorm unterwegs, wenn man bedenkt, dass unsere 19 Übernachtungen auf insgesamt 13 Hotels verteilt waren.“ Darum sein erster Ratschlag an Rundreisende: „Sieben bis acht Stopps tun es auch, wenn man sich auf die Sehenswürdigkeiten richtig einlassen möchte.“

Seine Erwartungen an die USA wurden übertroffen. „Ich wollte einfach die Vereinigten Staaten kennenlernen; das meiste bekommt man ja nur aus Film und Fernsehen mit, und darüber hinaus konnte ich es mir nie richtig vorstellen. Ich fand jedenfalls ein hochentwickeltes Land vor, das Deutschland einiges voraus hat.“
Diesen Eindruck gewinnt man schnell, wenn man die Städte Kaliforniens bereist. Abgesehen davon, dass San Francisco und Los Angeles allein schon aufgrund ihrer schieren Größe herausstechen, lässt sich das dortige Leben insgesamt als entspannt und ungezwungen bezeichnen. Dazu tragen unter anderem die freundlichen und aufgeschlossenen Menschen bei, die günstige Gastronomie, das ebenso günstige und entspannende Fahren (außerhalb der Rush Hour) und vor allem ein Grad von Barrierefreiheit, der den deutschen Standard abhängt.

Schon im Vorfeld sprach Roland mit Frau Schwab von BSK-Reisen, um Unklarheiten anzusprechen und ein Bild von der Gegend zu gewinnen. Er zeigt sich durchaus zufrieden: „Wie man erwarten kann, sollte die Reise zwar nicht von Anfang bis Ende behindertengerecht werden, die vorherige Beratung hat jedoch alles wettgemacht. Frau Schwab hat genau erläutert, worauf wir zählen können und wo etwaige Schwierigkeiten auftauchen können, was uns den Weg geebnet hat.“
Diese Probleme seien jedoch überwindbar. „Da handelte es sich beispielsweise um hohe Betten und Teppichböden in den Hotelzimmern, die für einen unsportlichen Rollstuhlfahrer ohne Begleitung schwierig handzuhaben sind. Da meine Frau jedoch dabei war, lief alles glatt.“ Davon abgesehen kann Roland nichts gegen die Hotels auf seiner Strecke einwenden: „Das Personal war in jedem Hotel freundlich und zuvorkommend, die Zimmer waren gepflegt und gemütlich.“
Genauso reibungslos liefen die Flüge ab. „Wir waren bei den US Airways gut aufgehoben. Vor allem der große Zeitabstand beim Flugtransfer sorgte dafür, dass wir nicht ins Schwitzen kamen.“

Nun wo Roland und seine Frau Mobilität erlangten, stand ihnen Los Angeles zur freien Verfügung, Dies ist die Stadt, die in zahlreichen Rockliedern besungen wird und praktisch das ganze Jahr über angenehm sommerlich ist. Die meisten Besucher zieht es erst einmal nach Hollywood, wo es ohne Weiteres genug Beschäftigung für eine Woche gibt. Auf der Hollywood Boulevard kann man den Walk of Fame entlang schlendern bis hin zum Grauman’s Chinese Theater, wo jeder den sternenförmigen Bordstein seines Lieblingsschauspielers oder -sängers findet (vorausgesetzt natürlich, er oder sie zählt zur amerikanischen Prominenz). Der Themenpark Universal Studios gewährt einen Blick hinter die Kulissen: Dort sind Besucher bei Dreharbeiten live dabei und betrachten den Werdegang von Filmen und Serien. Beinharte Promi-Kenner werden ebenso nicht der Versuchung widerstehen können, einen Abstecher nach Beverly Hills zu unternehmen, wo sich der eine oder andere Blick auf Stars und ihre Häuser erhaschen lässt. Weiter die wüstenhaften Berge hinauf bekommt man traumhafte Aussichten auf die gesamte Stadt sowie auf den weltberühmten Hollywood-Hügelschriftzug. Wieder stadteinwärts können Besucher einige Drinks am Sunset Strip zu sich nehmen; in den dortigen Lokalen gelangen Einsteiger-Rockbands zu Ruhm und Ehre. LA hat jedoch auch entspannende Ecken, oder genauer gesagt Strände. Der bekannteste darunter ist Venice Beach, wo sich Surfer, Skateboard-Fahrer und haufenweise bunte Gestalten auf der Promenade tummeln. Der erste Gedanke, der einem kommt, wenn man die Departure-Flüge am Himmel von Venice Beach sieht: Ihr Armen, dass ihr hier wieder fort müsst.

Wenige Tage später brach Roland auf, um nordwärts an der Pazifikküste entlang zu fahren und gelegentlich in Städten wie Santa Barbara Rast zu machen. Die nächste große Stadt sollte ihm am allerbesten gefallen, nämlich San Francisco.
Das Auffälligste an dieser Stadt ist das Terrain, auf der sie errichtet worden ist. Die Straßen San Franciscos führen über steile Hügel, die für deutsche Autofahrer ganz ungewohnt sind, im Automatik-Gefährt jedoch problemlos bezwingbar sind. Auch ohne Auto lässt sich San Francisco stressfrei erleben. „Wir haben an einem Tag eine Stadtbustour unternommen, die für Rollstuhlfahrer bestens geeignet ist.“ Es gilt jedenfalls die Devise: Abgesehen von den Hügeln ist San Francisco barrierefrei.

Somit können Reisende die bekanntesten Attraktionen der Stadt bewundern, so beispielsweise die immense Golden Gate Bridge, die erdbebensichere Transamerica Pyramid oder der Coit Tower, welcher als nördlicher Aussichtspunkt dient. Weiter unten an der Küste laden die Piers von Fisherman’s Wharf zum Spaziergang am Meer ein. Diese touristische Hafengegend ist eine kleine Welt an sich, voller Kuriositäten wie beispielsweise ein Seelöwenruheplatz, das Ripley’s Believe it or Not Museum oder ausrangierte Kriegsschiffe der US Navy. Ebenfalls befindet sich in San Francisco wie in vielen anderen amerikanische Städten eine Chinatown, die im Übrigen eins der größten chinesischen Viertel außerhalb der Volksrepublik China ist. Ein weiteres sehenswertes Viertel ist Haight-Ashbury im Südwesten; dort befinden sich die tapferen Überreste der kalifornischen Hippie-Kultur sowie einige schrullige Kleider- und Souvenirläden.

Bei solch einer Reise sind Städte jedoch nur die halbe Miete. Der Südwesten der USA ist landschaftlich atemberaubend. Von majestätischen Wasserfällen über türmende Bäume bis hin zu außerirdisch anmutenden Gesteinsformationen und ehrfurchterregenden Schluchten bleibt kein Herz unberührt. Das Beste daran: Rollstuhlfahrer können all dies mitnehmen. „Im Yosemite Nationalpark fanden wir zahlreiche Behindertenparkplätze und gut ausgebaute Wanderwege vor, und dasselbe gilt auch für den Sequoia National Park weiter südlich“, bestätigt Roland im Interview. Die dortigen Riesenmammutbäume sollte kein Urlauber verpassen; die größten Exemplare erreichen eine Höhe von über 80 m und einen Durchmesser von 11 m.

Wer nun Richtung Osten fährt, gelangt immer tiefer in die amerikanische Wüste. Dort, jenseits der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada, tobt der helle Wahnsinn in der einzigen Stadt der Welt, die wahrhaftig nie schläft, nämlich Las Vegas. Dort sind alle namhaften Hotels, Kasinos und Malls an derselben langen Straße aufgereiht, sodass man sich als Tourist recht schnell einen Überblick verschaffen kann.
Roland war jedoch mehr daran interessiert, was jenseits dieses neuzeitigen Babylons auf ihn wartete. Er wurde nicht enttäuscht. „Da kann man beispielsweise den Bryce Canyon oder den Arches Park nennen, beides in Utah, welches jenseits von Nevada liegt. Allerdings ist Utah eine ganze Ecke vom Startpunkt in Kalifornien entfernt, das muss man also berücksichtigen, wenn die Zeit knapp werden sollte“, rät er USA-Reisenden.
Nichtsdestotrotz lohnt sich die Reise. In den Weiten Utahs lassen sich skurrile Naturerscheinungen bewundern, so zum Beispiel steinerne Amphitheater, die im Zuge von Frost- und Dampferosion entstanden sind, oder durch Winderosion ausgehöhlte Steinbögen. Wer gerne fotografiert, wird in diesen Parks glücklich. „Ich fand den Bryce Canyon eindeutig am schönsten“, bestätigt Roland.

Das Imposanteste, was er jedoch auf seiner Reise erlebte, war der Grand Canyon in Arizona. „Das ist ein absolutes Muss, wenn man im Südwesten der USA unterwegs ist. Wir haben alle Aussichtspunkte angefahren und konnten uns trotzdem nicht daran sattsehen.“ Roland fügt hinzu: „Praktischerweise bekommen Rollstuhlfahrer eine Durchgangsgenehmigung von der Parkverwaltung, so bekommt man also wirklich mehr zu sehen.“ Zum krönenden Abschluss gönnten sich Roland und seine Frau einen Hubschrauberflug, um zu erfassen, wie gewaltig dieser Canyon wirklich ist. Seine Breite variiert zwischen 6 und 30 km – teilweise so gigantisch also, dass die gegenüberliegende Seite nicht mehr sichtbar ist. „Auch dort waren wir in einem super Hotel“, schließt Roland zufrieden ab.

Ebenfalls in Arizona schlummert das Städtchen Seligman, das viel Aufschluss über die historische Route 66 bietet, die zu Gründerzeiten wie heute West-USA mit dem Osten verbindet. „interessanterweise haben wir dort auch einen Deutschen getroffen, der uns von der Geschichte dieser Route erzählte. Wir haben bis heute noch Kontakt mit ihm“, erzählt Roland. Diese Erfahrung unterstützt die These, dass man Landsleute vorfinden wird, ganz gleich wo man unterwegs sein mag. So waren die zwanzig Tage, die Roland und seine Frau im Südwesten der USA verbracht haben, vollgepackt mit unvergesslichen Erlebnissen, vielleicht sogar etwas zu vollgepackt, wie er im Interview erklärte.

Cory Elbrechter
  
  
      
      
      
      
      
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